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Top 10 Fehler beim Sondeln

Top 10 Fehler beim Sondeln - Crazy Detectors

Vermeide diese Fehler beim Start ins Hobby Sondeln

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Sondel-Tipps für Anfänger & Profis

Wir beide schauen und heute mal die 10 größten Anfängerfehler beim Sondeln oder beim Laufen mit dem Detektor an, die selbst ein Profi wie ich gemacht hat.

Fehler Nr. 10

... ist eigentlich der offensichtlichste, und zwar ist es, man hat viel zu hohe Erwartungen, wenn man mit dem Hobby startet, weil irgendwie hat jeder die Idee - hey, ich kaufe mir jetzt einen Detektor, ich werde reiche, finde einen Schatz und ja, ich geh’ auf Schatzsuche, aber in den wenigsten Fällen ist es halt so, dass es wirklich so endet. Um die Wahrheit zu sagen, so traurig wie sie ist, finden wir fast 90 bis 95 % Schrott. Das liegt aber daran, dass der Mensch viel lieber Sachen wegschmeißt in die Natur, als sie zu verstecken oder zu verlieren. Das sind nämlich die einzigen Gründe, warum wir was finden können. Jemand hat sein Hab und Gut versteckt, sei es das er geflüchtet ist, sei es das es damals noch keine Bank gab und er hat sein Gold eingegraben, seine Münzen, sein Silber oder jemand hat was verloren, also er ist zum Beispiel über den Acker gegangen, hat was verloren, ihm ist was in die Latrine gefallen - das was dann auf den Acker eingebracht wurde und so weiter. Also wir können nur Sachen finden, die vergraben worden. Also versteckt worden sind oder verloren. Es gibt kein Rezept dafür, dass da irgendwas wächst. Natürlich kann man gucken, wo viele unterwegs waren, Wege, Hohlwege, Verbindungswege zwischen Dörfern und so weiter. Aber letztendlich ist alles super viel vom Glück abhängig, mit ein bisschen Recherche, wo was los war.

Fehler Nr. 9

... ist einer der Lieblingsfehler meiner Kunden. Sie lesen sich nämlich nicht die Bedienungsanleitung durch zu ihrem Detektor. Das heißt, sie marschieren los und haben irgendwelche Vorstellungen davon, wie es funktioniert und verstehen das Prinzip nicht. Das heißt wir lesen die Anleitung nicht und stellen am Detektor irgendwas rum, wenn man es denn nun mal kann wie beim XP Deus 2 zum Beispiel. Einfach irgendwelche Programme einhämmern, die die anderen haben und verstehen letztendlich gar nicht, was die Technik überhaupt macht. Deswegen schnappt Euch die Bedienungsanleitung, lest sie als allererstes durch, wenn ihr natürlich Fragen habt, könnt ihr mich jederzeit anrufen, aber das ist halt die Bedingung. Bedienungsanleitung, um Euer Gerät bedienen zu können, damit ihr versteht, welche Einstellung was macht. Also ganz wichtig Bedienungsanleitung lesen, verstehen, umsetzen. Rausgehen und testen, Bedienungsanleitung noch mal lesen, wenn ihr was vergessen habt. Und so lernt ihr Euer Gerät kennen. Punkt 9 ist wie gesagt einer der meisten Fehlerquellen. Die Leute gucken nicht in die Bedienungsanleitung rein und stellen mir dann Fragen. Sie sagen, ja es funktioniert überhaupt nicht oder der Ton ist auf einmal weg. Haben ihn aber in den Mute-Modus geschaltet und so weiter. Also Bedienungsanleitung lesen, dann raus und probieren und dann nochmal lesen.

Fehler Nr. 8

... der ist auch mir passiert, denn jetzt geht es tatsächlich also raus. Wir haben die Bedienungsanleitung gelesen, den Detektor studiert, uns angeguckt und jetzt wollen wir suchen gehen. Und das Erste was passiert in den meisten Fällen und da können die meisten ein Lied von singen, man jagt einem Geräusch hinterher und man findet es einfach nicht. Man geht wieder rüber, das Geräusch ist da, man gräbt, man findet es aber nicht. Liegt in den meisten Fällen daran, dass man Stahlkappenschuhe hat, denn die meisten Leute, die das allererste Mal sondeln gehen, ziehen sich also festes Schuhwerk an, mit Stahlkappen drin. Der Detektor reagiert auf die Stahlkappen. Ist mir selber auch schon passiert, ist lustig, wenn man dann nach einer halben Stunde die Schnauze voll hat, weil man es einfach nicht findet und genauso verhält sich das auch mit dem Ring. Denn wenn ich jetzt z.B. die Erde raus hab und den Fund suche, habe ich das ja meistens in der Hand und popel dann mit dem Pinpointer auf der Hand herum, um das Objekt zu finden und wenn ich natürlich über dem Ring einen Handschuh trage, sehe ich den Ring nicht, aber der Detektor detektiert ihn natürlich. Also der Pinpointer sagt, ey da ist was und Du schiebst die ganze Zeit die Erde vor Dir her während Du eigentlich nur Deinen eigenen Ring detektierst. Also Tipp, Ringe abziehen oder auf die andere Hand wechseln und checkt vorher Euer Schuhwerk, nicht dass Euer Detektor da ausschlägt. Es können auch die kleinen Ösen manchmal ausschlagen, guckt also lieber einmal mehr nach.

Fehler Nr. 7

... ist keinen Bodenabgleich zu machen oder wenn ich einen mach, einen falschen Bodenabgleich zu machen. Der Bodenabgleich funktioniert nicht bei allen Geräten, also manche haben einen fixen Wert, aber bei den Maschinen wo wir es machen können, sollten wir das auch machen. Es gibt Leute die sondeln seit 5-6 Jahren, die wissen immer noch nicht was der macht. Ein Bodenabgleich ist einfach nur dafür da, um Deinem Gerät zu sagen, das ist der Boden und alles was sich unterscheidet von dem Boden, das sind Signale, die Du mir völlig sauber wiederzugeben hast. Fehler kann man machen, indem man den Bodenabgleich also gar nicht macht oder man macht ihn zum Beispiel auf einem Stück Eisen, auf einem Stück Blech. Also das heißt, ihr müsst, bevor ihr den Bodenabgleich macht, einmal checken ist Material unter der Spule, wenn ja andere Stelle suchen, und zwar eine, die sauber ist. Wenn ihr seht, okay es ist nichts unter der Spule, dann wird gepumpt oder je nachdem was für ein Modus ihr halt habt. Einfach, damit der Detektor auch wirklich damit was anfangen kann, was unter der Spule liegt. Problem ist halt, wenn Eisen oder Metall unter der Spule ist, dann sagt er auch okay, das gehört mit zum Boden, danke. Dann kriegt ihr lauter Fehlsignale und könnt nicht vernünftig suchen. Was auch natürlich passieren kann, wo viele Anfänger nichts mit anfangen können, sind die Störsignale, die gerade durch elektromagnetische Impulse ausgelöst werden, also Interferenzen, die den Detektor stören. Mein Lieblingsfeind ist der Mähroboter, diese elektrischen, die die rumfahren. Weil die eine Induktionsspule haben, die knallt Dir auf 30 Meter in die Spule rein und Du hast lauter Fehlsignale. Also guckt, wenn der Detektor anfängt sich komisch zu verhalten, sind in der Nähe Hochspannungsleitung, Weidezäune, sind irgendwie Häuser in der Nähe, gerade auch im Haus habt ihr super viele Interferenzen, was jetzt auch vom WLAN führen kann, von dem ganzen Strom, der da läuft, deswegen kriegt ihr die Geräte auch nicht ruhig im Haus. Deswegen testen sollte man immer draußen auf dem Feld, da wo Euch niemand stört, da wo keine Hochspannungsleitungen sind oder wo ihr das halt nicht umgehen könnt. Umgehen könnt ihr das Ganze, wenn ihr Wechselfrequenzen habt. Dann könnt ihr dem Ganzen so ein bisschen ausweichen, haben die Anfängergeräte meistens nicht, die haben eine feste Frequenz und dann heißt das, Sense runternehmen oder andere Stelle suchen.

Fehler Nr. 6

Jetzt haben wir also ein Signal und wollen das Ganze herausholen. Gehen also mit der Schaufel bei und jetzt können wir einige Fehler machen, indem wir genau dahin hacken, wo wir den Fund hören. Also wir wissen ja ungefähr per Kreuzschwenk, wo der Fund liegen muss. Wenn wir da natürlich genau reinhacken, dann zersägen wir das Ding meistens. Kann 'ne Münze sein, die kaputtgeht, kann ein Kreuz sein, was kaputtgeht – der Mario kann da ein Lied von singen und es ist also so: Wir müssen von weiter weg. Wenn der Fund hier liegt, müssen wir mindestens 5–6 cm außen anfangen, graben das Loch drumherum und heben es dann aus und gehen damit mit einem Pointer bei, einfach um es zu finden und es nicht kaputtzumachen. Dann haben wir also das Loch vorsichtig ausgestochen, machen es zur Seite und das wichtigste ist natürlich wieder: Macht Eure Löcher wieder zu! Das sieht immer aus wie Mist, hinterlässt einen unglaublich blöden Eindruck bei den Landwirten oder bei der Stadt oder wo auch immer ihr diese Löcher grabt. Macht es zu, das dauert eine Sekunde, mit dem Schuh darüber, alles wieder reinschieben und es kann keiner meckern. Und vor allem kann auch kein Tier hineinfallen, sich die Gräten brechen oder irgendwie kleine Mitarbeiter aus der Firma fallen rein und verschwinden für immer. Also Löcher zu machen ist gut für Euch.

Fehler Nr. 5

... und den sehe ich immer, den sehe ich so häufig, ist die falsche Schwenktechnik. Ihr glaubt gar nicht, was ich bis jetzt alles gesehen habe. Aber das wichtigste ist letztendlich, das ist unsere Suchspiele und über diese Fläche können wir das Objekt finden. Wenn die parallel zum Boden ist, dringt sie am besten ein, wenn die so steht, bringt mir das nichts, dann sucht die nach vorne. Der Spruch heißt immer: Coil to the soil. Spule zum Boden und ich häng’ Euch mal ein Foto an, wie wir schwenken. Schön langsam, gleichmäßig, überdeckend, Spule immer zum Boden lassen. Benutzt auch den Armgurt. Der ist ja nicht umsonst daran zur Zierde, um es am Garderobenständer aufzuhängen, sondern steckt Euren Arm rein, zieht das fest oder dann habt ihr gleich wie eine Verlängerung. Das Ganze unterstützt Euch auch bei der Suche und ihr könnt den vor allen Dingen auch wesentlich lockerer halten.

Fehler Nr. 4

... und das sehe ich auch ganz häufig in den sozialen Medien. Nehmt nicht jeden Scheiß mit nach Hause, von dem ihr keine Ahnung habt. Es ist, so traurig wie das ist, jeder sagt ja, ich erkenne auch so eine Granate. Nee. Ich sehe jeden Tag auf Facebook Sprengköpfe, Zünder von irgendwelchen Granaten, Mörsergranaten auf dem Tisch, Handgranaten, scharfe Munition. Wird dann einfach mit einem Dremel bearbeitet und liegt also auf dem Küchentisch herum. Leute, ladet Euch eine PDF herunter, wo ihr zumindest eine Ahnung davon kriegt, was für Kampfmittel es gibt, gerade auch Kaliber 50, die haben ja solche Hülsen, also wie gesagt, das ist kein Spielzeug, was da teilweise rumliegt, das ist um Leute zu töten, dafür sind die Dinger gemacht, nicht damit sie bei Euch auf dem Küchentisch mit dem Dremel bearbeitet werden. Manchmal müsst ihr wirklich zweimal überlegen, weiß ich was das ist, will ich das überhaupt mitnehmen. Ich mache es so, ich melde das dann immer gleich, wenn ich keine Ahnung habe, ich lass’ den Kampfmittelräumdienst lieber antanzen, anstatt dass ich das dann irgendwo in meiner Tasche liegen habe oder so. Schalltet den Kopf an, weil es kann ja nicht nur Euer Leben gefährden, sondern auch das vor den anderen. Man liest auch öfter in den Nachrichten – ich weiß gar nicht, wo das letztens war – da lagen sechs Bomben, solche Oschis einfach am Wegesrand. Die haben die ausgegraben und die Scheiße da liegen lassen. Nun stellt Euch mal vor, da spielen Kinder mit. Kampfmitteln sind zum Töten da und nicht für Deine Fundtasche und nicht für Deinen Küchentisch. Kampfmittelräumdienst rufen, die holen das ab und dann ist das in Ordnung.

Fehler Nr. 3

Anfängerfehler, den auch ich öfters noch mache. Ist einfach die Funde kaputt reinigen. Wir haben natürlich unterschiedliche Materialien und ich sage mal Münzen, die komplett kaputt sind, da kann man mal daran üben, da kann man mal mit so einer Fundbürste daran rumschrubbeln. Und mal gucken. Ich mache immer eine leichte Reinigung. Ich spucke auf die Münze und gehe mit der weichen Seite rüber, aber um den Dreck runterzukriegen. Aber ganz, ganz viele behandeln halt, ich sag’ mal eine Silbermünze, mit den härtesten Mitteln, die es gibt. Die reinigen es mit Domestos, die gehen mit dem Dremel bei, mit Schleifpapier, mit allem drum und dran und zerstören letztendlich eigentlich die Geschichte dieser Münze, weil wenn ich eine blanke Münze will, kann ich die auch finden, indem ich einfach zum Juwelier geh oder zumindest Händlern, sie mir da kaufe. Denn die Münzen, die wir draußen finden, erzählen 'ne Geschichte, die haben eine Patina. Genauso wie Römermünzen habe ich auch schon gesehen, die sind ja aus Kupfer und die sind komplett blank geschliffen worden und haben die schöne grüne Patina verloren und das tut einem echt weh, also ich reinige lieber wenig oder gar nicht, anstatt sie kaputt zu reinigen. Achtet also ein bisschen darauf, setzt Euch ein bisschen mal mit Reinigung auseinander, guckt mal online Münzreinigung, vorsichtige Münzreinigung und tut den Münzen nicht weh, sondern behaltet ihre Schönheit.

Fehler Nr. 2

... kann mit blutigen Fingern enden oder mit genervtem Benutzer. Denn wir haben den Detektor, wir haben eine Schaufel, aber wir brauchen letztendlich doch noch einiges an Equipment, was uns hilft. Wir gucken uns einfach mal an, was ich in meiner Tasche habe. Das sind zum einen Handschuhe, und ihr solltet auch dafür sorgen, dass hier eine Tetanusimpfung habt, weil wir wühlen ja mit den Fingern im Dreck herum, können uns an irgendwelchen Sachen stechen und pieken und schneiden. Gerade auf dem Spielplatz, da habe ich schon alles Mögliche gefunden an zerbrochenen Flaschen, Rasierklingen, Nagel und so weiter. Also Handschuhe sind immer wichtig, schützt vor allem ihr auch Eure Fingerchen. Dann habe ich immer noch ein kleines Buddelmesser dabei, wenn es mal ein bisschen enger wird oder wenn ich unter 'ne Wurzeln muss, mein Lieblingswerkzeug der Pointer. Ohne Pinpointer gehe ich tatsächlich nicht aus dem Haus, weil ich einfach die Krise kriege, wenn ich dann immer bei Kleinteilen dann rumsuchen muss in dem Hügel. Spart uns unglaublich viel Zeit, kostet ein bisschen Geld, aber 'nen Pinpointer kauft man letztendlich nur einmal, man kann nicht so viel daran rumstellen wie am Detektor und er macht seine Arbeit. Ja ansonsten, wirklich eine Fundtasche überhaupt, das heißt wir haben eine schöne Tasche, wo wir alles hineinkriegen, dann habe ich immer noch meine Fundbürste dabei, wie gesagt ich mache ja immer die schnelle Reinigung am Feld, ich spucke auf die Münze drauf, gehen mit der leichten Fläche drüber und dann haben wir noch ein Coinpad. Da habt ihr mich genötigt dazu, das zu nutzen, das macht übrigens auch tierisch Spaß, das hat schon Sinn so ein Ding. Denn hier kann ich zum Beispiel die Funde hineinstecken, die ich unterwegs finde, sie reiben nicht alle aneinander, denn das Ganze hier ist nass und hält die Münzen schön feucht und wie gesagt so stoßen sie nicht aufeinander und reiben sich nicht gegenseitig kaputt. Das ist das, was ich immer mitschleppe, ansonsten ja müsst ihr halt gucken, was ihr braucht. Und jetzt gucken wir noch mal kurz die Spulen an, denn da gibt es auch noch große Unterschiede. Bei den Spulen muss man auch immer die Wahl treffen, je nachdem was man sucht. Hier habe ich mal große und kleine Spule und die Frage was mache ich mit der Großen und was mache ich mit der Kleinen? Wenn ihr viel auf Schmucksuche geht, wenn ihr da seid, wo super viel Schrott liegt, wo viele Objekte nebeneinander liegen, ist es immer besser eine kleine Spule zu nutzen, um die Trennung der verschiedenen Objekte halt besser machen zu können. Jetzt stellt Euch mal vor, ihr habt unter dem Teller hier 5 Sachen liegen – wie wollt ihr das herausfinden, wo die sind, die Leitwerte vermischen sich, die Materialerkennung ist schlechter dadurch, weil sich alles vermischt. Das umgehen wir mit so einer kleinen Spule. Das heißt also, Schmucksucher, Parksucher, die in der Wiese sind, wo viel Zeug liegt, nehmt lieber eine kleine Spule. Ihr macht da schon Fläche, mit, aber ihr seid wesentlich agiler und wesentlich genauer bei der Suche. So, wann man benutzt man jetzt also den Riesenteller? Den benutze ich überall da, wo ich Fläche machen will, auf einem Acker zum Beispiel wo nicht viel liegt, dann interessiert mich das nicht wie die Trennung ist, weil der Oschi fegt darüber, erwischt immer nur ein Teil oder vielleicht mal zwei auf dem ganzen Acker. Das heißt ich brauche keine super Trennung, sondern kann einfach auf Fläche gehen, man kann damit super große Gebiete schnell absondeln, sind natürlich ein bisschen schwerer, das heißt also überall da wo ich viel Platz zwischen den Funden hab, eher eine große – tut nicht weh, spart Zeit und ihr seid effizienter.

Fehler Nr. 1

... und auch wirklich der Fehler, der am wichtigsten für Euch ist, den nicht zu machen, sondern lernt einfach jetzt, wenn ihr was lernt dann das! Lernt eure Maschine kennen und lernt sie auch wirklich zu verstehen, weil ganz viele Leute gehen ins Internet und sagen ich hab 'nen Deus, ich möchte jetzt mal hier – Marcus – der Marcus Brüche ist ja Koryphäe für Deus zum Beispiel – welches Programm läufst du und jetzt nehmen sie die ganzen Parameter, nageln die bei sich in den Detektor rein, haben aber 'ne ganz andere Gegend wie bei Markus, das heißt den Detektor stellen wir so ein, wie wir laufen, wie jeder für sich selber läuft und wie die Umgebung ist. Ihr müsst so diese Basics lernen, wenn ihr das an der Maschine verstellen könnt, wenn ihr natürlich eine habt, wo ihr nur einen Knopf drückt und laufen könnt, alles gut, kein Problem. Es gibt super viele, die verstehen das Verhältnis gar nicht zu den ganzen Einstellungen, machen da irgendwas und blenden tatsächlich alles aus. Ich habe einen Kunden gehabt, der bis 70 alles ausgeblendet hat, der hat keine kleinen Silbermünzen gefunden, keine Kupfermünzen, hat nur Riesenblechteile gefunden. Lernt die Basics. Schaut euch Videos dazu an, guckt was 'nen masking effect zum Beispiel ist, lernt das Verhältnis Reaktionszeit, Schwenkzeit. Also wenn ich schnell schwenke, muss Reaktionszeit hoch oder runter sein. Das könnt ja auch erfahren, indem ihr mich einfach anruft oder sagt hey, mach mal ein Video darüber, ich verstehe das nicht – alles gut. Lernt den Kontext zu verstehen und seid nicht lazy, seid nicht faul. Wir haben das letztes Wochenende extrem wieder getestet. Hört Euch die Geräusche an, wenn es ein springender Ton ist, grabt ihn aus. Wer viel gräbt, findet viel. Wir sind so faul geworden mit der Sonde, weil alle einfach denken, die ganzen Vorfilter machen die Arbeit, ich brauche nur die geilen Leitwerte ausgraben oder oh XY Achse – die nur die geraden Sachen ausgaben. Ist nicht. Wir haben so geiles Zeug gefunden zwischen Schrottteilen, weil sie eng an eng lagen, weil wir einfach Mischgeräusche ausgaben. Also nicht faul sein, grab lieber einmal mehr, wenn ihr Euch nicht sicher seid und guckt, was es dann ist. Das ist der größte Tipp, den ich Euch geben kann.

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